Digitales Deck-Aufmaß, das beim ersten Verlegen passt.
Wir ersetzen das Schablonieren vor Ort durch einen 3D-Scan und liefern dir fräsfertige Daten, die vor dem Fräsen auf dem Deck geprüft sind. Das Ergebnis: Platten, die passen, und ein Verlegetermin ohne Überraschungen.
Schablonieren kostet mehr, als es auf der Rechnung steht.
Der klassische Weg zum Decksbelag ist Handarbeit mit vielen Übergaben. Jede davon kostet Zeit und birgt Fehler.
Folie oder Papier auflegen, Konturen und Ausschnitte von Hand anzeichnen, Schablonen transportieren, im Betrieb nachzeichnen, digitalisieren, Fugenbild konstruieren. Passt beim Verlegen etwas nicht, wird nachgeschnitten oder neu gefertigt, oft mit zweiter Anfahrt zum Boot.
Schablonieren dauert, besonders bei großen und stark gewölbten Decks. Beschläge, Winschen, Püttinge, Schinen und Belüftungssysteme erschweren die Arbeit enorm.
Jeder Schritt von der Schablone bis zur Fräsdatei addiert kleine Abweichungen. Millimetergenau wird das nur zufällig.
Fehler zeigen sich erst beim Verlegen, wenn Material und Arbeitszeit schon verbraucht sind. Dann muss nachgearbeitet werden, was viel Zeit und Geld kostet.
Wo der Unterschied entsteht
Der Scan ersetzt die fehleranfälligsten Schritte des klassischen Wegs. Der Gewinn zeigt sich nicht beim Aufmaß, sondern beim Verlegen.
| Schritt | Herkömmlich | Mit Sailmotive |
|---|---|---|
| Aufmaß am Boot | Schablonieren von Hand, oft mehrere Stunden bis Tage | 3D-Scan mit Referenzmarken: 2,5 bis 5 Stunden inklusive Vor- und Nachbereitung am Boot |
| Übertragung | Schablonen transportieren und digitalisieren | Entfällt, die Daten sind direkt digital |
| Konstruktion | Fugenbild auf Basis der digitalisierten Schablone, viele Rückfragen | Fertige Geometrie inkl. Fugen und Plattenaufteilung, Gestaltung vorab verbindlich festgelegt |
| Kontrolle vor der Fertigung | Meist keine, Fehler fallen beim Verlegen auf | 1:1-Prüfschablone auf dem Deck, Freigabe erst wenn alles passt |
| Nacharbeit beim Verlegen | Nachschneiden, im Zweifel neu fertigen | Auf ein Minimum reduziert dank Genauigkeit vom Gesamtprozess von +/- 0,25mm pro Meter oder besser. |
| Anfahrten | Aufmaß, ggf. Nachmessen, Verlegen | Nur für den Scan; Prüfschablone und Verlegung wird von Werft oder Kunden übernommen. |
Der Unterschied zeigt sich beim Verlegen.
Ein Belag, der beim ersten Auflegen passt, spart die Arbeit, die in keiner Kalkulation sauber auftaucht: Anpassen am Boot, Nacharbeit, Reklamationen.
Weniger Planung
Unser standardisierter Prozess erfasst Kundenwünsche und Werft-Vorgaben. Das spart Arbeitsaufwand in der Planung bei der Werft.
Schnellere Ergebnisse
Unser Prozess ist standardisiert und in hohem Maße automatisiert. Dadurch können wir deutlich schneller Ergebnisse liefern.
Dokumentiert und freigegeben
Übergabebericht, Prüfschablonen und deine Freigabe vor der Fertigung. Liegt eine Abweichung an unserem Prozess, korrigieren wir sie kostenlos innerhalb von 2 Werktagen.
Weniger Verschnitt/Ausschuss
Unser Prozess liefert die benötigte Menge Rohmaterial mit integrierter Materialausnutzungs-Optimierung.
Ausschuss durch Fehlfertigung wird durch die Prüfschablonen vermieden.
Weniger Anpassen
Konturen, Ausschnitte und Beschläge sitzen - selbst wenn sie beim Scan noch verbaut waren. Dein Team verlegt, statt nachzuschneiden und zu improvisieren.
Verbindlich vorab
Du zahlst für ein Ergebnis, nicht für Stunden. Scan nach Bootslänge, Geometrie nach Belagsfläche, Anfahrt günstiger, je mehr wir an einem Termin erledigen.
Angebot für dein nächstes Deck
Mit Bootslänge, Belagsfläche und Standort rechnen wir dir einen verbindlichen Preis und schlagen einen Termin vor.
Maßhaltig durch Prozess, nicht durch Glück.
Ein Scan allein macht noch keinen passenden Belag. Die Genauigkeit entsteht durch drei Bausteine, die ineinandergreifen.
Zielgenauigkeit vom Scan bis zum fertigen Zuschnitt.
Werft oder Eigner legen vorab per Fragebogen Material, Fugenbild, Ränder und Ausschnitte fest. So entsteht das Deck genau wie bestellt.
Referenzmarken auf dem Deck verhindern, dass sich kleine Messfehler über die Länge aufaddieren.
Ein Deck ist gewölbt, das Plattenmaterial flach. Den Übergang zwischen beidem lösen wir mit einem selbst entwickelten Verfahren. Genau hier scheitern viele digitale Ansätze, und genau dieses Know-how geben wir bewusst nicht aus der Hand.
Nach dem Übergabebericht mit dem Ergebnis kannst du Änderungen anmelden. Danach legst du eine 1:1-Testfolie auf das Deck. Erst wenn Kontur und Ausschnitte stimmen und du freigibst, gehen die Daten in die Fertigung. Liegt eine Abweichung an unserem Prozess, korrigieren wir sie kostenlos.
Zwei Modelle, je nach Betrieb.
Wir scannen für dich
Du bekommst einen Auftrag, wir kommen zum Boot, scannen, prüfen und liefern dir die fräsfertigen Daten. Du fräst und verlegst wie gewohnt.
Du scannst selbst
Für Werften und Verleger mit eigenem Volumen: Wir befähigen dein Team zum Scannen vor Ort und übernehmen nur noch die Datenaufbereitung bis zur Fräsdatei, inklusive Prüfschablone.
Was Hersteller und Werften wissen wollen
Lass uns über dein Volumen und deine Abläufe sprechen. Am besten zeigen wir es dir an einem deiner nächsten Decks.
Partnergespräch vereinbarenFür welche Beläge eignet sich das?
Für CNC-gefertigte Beläge aus Platten, zum Beispiel EVA-Schaum oder Synthetik-Teak im Stil von SeaDek oder Bottsand Deck. Fugenbild, Ränder, Logos und Schriftzüge sind in den Daten enthalten.
In welcher Form bekomme ich die Daten?
Als Fräsdatei für deine Maschine oder als Schablone. Format und Aufbau stimmen wir beim ersten Projekt mit dir ab.
Was braucht meine Werft, um selbst zu scannen?
Eine Einweisung, die Scan-Ausrüstung und einen festen Ablauf. Die Datenaufbereitung bis zur Fräsdatei bleibt bei uns, damit die Genauigkeit gesichert ist.
Warum legt ihr das Verfahren nicht offen?
Weil darin unser Know-how steckt. Was wir dir zeigen, ist das Ergebnis: geprüft auf dem Deck, bevor gefertigt wird. Gern auch an einem Referenzprojekt.
Sprich deine Werft oder deinen Belagshersteller an.
Wir arbeiten über unsere Partner. Frag dort nach einem Decksbelag mit digitalem Aufmaß von Sailmotive.